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Wie handeln?

  • Ruhe bewahren
  • Blick auf die Uhr: Anfallszeit feststellen
  • Betroffenen aus der Gefahrenzone entfernen.
  • Alles wegräumen, was im Weg ist
  • Etwas Weiches unter den Kopf legen
  • Beengende Kleidungsstücke am Hals lösen
  • Brille abnehmen

Nicht

  • Versuchen den Anfall zu unterdrücken
  • Festhalten
  • An den Armen wegziehen, sondern, falls nötig, am Rumpf
  • Nichts zwischen die Zähne schieben

Nach dem Anfall

  • Stabile Seitenlage
  • Atemwege befreien (Speichel, Erbrochenes)
  • Nichts zu Trinken geben
  • Beim Betroffenen bleiben, solange er noch verwirrt ist
  • Ruhegelegenheit, Hilfe und Begleitung anbieten
  • Kontaktperson anrufen

Ambulanz nur rufen, wenn...

  • ...das „Krampfen“ länger als 3 Minuten dauert
  • ...der Betroffene bewusstlos bleibt, nicht richtig atmet oder weitere Anfälle folgen
  • ...er/sie sich verletzt hat

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  • 7Was löst bei den meisten Betroffenen Anfälle aus?

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  • 8Wie können epileptische Anfälle aussehen?

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26.10.2018

Moderator

Wenn die Neurologin viel Erfahrung mit Epilepsie und EEGs hat, würde ich ihr vertrauen und gemeinsam überlegen, was sich machen lässt. Ist das nicht so ihr Schwerpunkt (Neurologie ist ein sehr grosses Fachgebiet), könnte sich tatsächlich eine Zweitmeinung lohnen.

26.10.2018

Stefa

Ich habe regelmässig beim Einschlafen/aufwachen, also dem Übergang von Schlaf-zu Wachzustand und umgekehrt Lähmungserscheinungen, teilweise mit Halluzinationen, habe dies allerdings für Schlaflähmungen gehalten. Ausserdem habe ich im Schlaf manchmal kurze "Zuckungen", die sich für mich anfühlen wie Stromschläge durch den Körper und damit verbundene kurze Lähmungen. All dies ausschliesslich verbunden mit Schlaf. Ob das nun Epilepsie ist oder nicht, befindet sich in Abklärung, deshalb ja das EEG. Schlaf-EEG habe ich ja bereits, allerdings benötigen sie nun noch eins im Wachzustand. Sie hat mir schon beantwortet, woran es lag, nämlich sei ich zu verspannt gewesen. Weiss aber leider nicht, wie ich das ändern kann ausser dadurch, mich "aktiv" zu enspannen, was letztes Mal ja nicht gefruchtet hat. Ich habe mich nur gefragt, ob es denn überhaupt möglich ist, dass alles nur durch Verspannungen/Anspannungen der Muskeln unbrauchbar wird.

25.10.2018

Moderator

Der Experte kann keine solide Aussage machen, ohne das EEG zu sehen. Am besten, du fragst nochmal die Neurologin, woran es wohl gelegen hat und wie sich das vermeiden lässt - wenn denn ein zweites EEG nötig und sinnvoll ist. Vielleicht mit einem Schlaf-EEG? Allenfalls gibt es natürlich auch die Möglichkeit einer Zweitmeinung durch Epilepsie-Spezialisten.

25.10.2018

Moderator

Wir haben die Frage mal an einen Experten weitergeleitet. Hattest Du denn überhaupt epileptische Anfälle?

25.10.2018

Stefa

Ich habe vor kurzem eine Nacht im Schlaflabor verbracht. dabei wurden im EEG epilepsieverdächtige Veränderungen festgestellt.
Nach Überweisung zum Neurologen wurden ein erneutes EEG gemacht. Leider hat mir die Neurologin im Anschluss gesagt, sie könne das nicht gebrauchen. Man sehe zwar Auffälligkeiten, aber meine Muskeln wären dermassen angespannt gewesen, dass sie die Gehirnströme "überlagert" hätten und man somit nichts richtig erkennen kann. Schon klar, der Arzt weiss es am besten. Aber ich kann mir nicht erklären, warum die Muskelspannung so hoch war, da ich einige Male sogar eingenickt bin. Und ist es tatsächlich so, dass dann das komplette EEG unbrauchbar ist? Ich habe Sorge, dass es auch beim nächsten Mal nicht anders sein wird, denn ich habe mich bereits beim letzten Mal "aktiv" entspannt, mehr kann ich schlecht machen. Hat jemand Tipps?

18.1.16

Moderator

Guten Tag Herr Brühwiler
Mit diesem Thema haben sich schon Gerichte befasst... nützliche Informationen dazu gibt auf der Website von Pro Infirmis: http://www.proinfirmis.ch/en/subseiten/behindert-was-tun/inhaltsverzeichnis/steuern/wehrpflichtersatz.html#c10682
Wer eine erhebliche Behinderung hat und Hilflosenentschädigung bezieht, ist von der Ersatzpflicht befreit. Seit 2013 gibt es ausserdem für solche, für die das nicht gilt, die Möglichkeit, den Dienstwillen ausdrücklich zu erklären. Sie werden dann von einer besonderen Kommission beurteilt und können dann gemäss ihrer Möglichkeiten eingeteilt werden. Das geht auch im Nachhinein, also z.B. für Sie. Viel Erfolg!
Freundliche Grüsse, Julia Franke

18.1.16

Mario

Guten Tag
Ich bin nun 27 und habe schon einige Jahre Wehrpflichtersatz bezahlt. Man kann sich ausrechnen was da in etwa zusammenkommt. Auf jedenfall viel zu viel. Ich wurde damals für die Aushebung schon überhaupt nicht aufgeboten sondern direkt zur Kasse geboten. Ich hatte überhautp keine Chance weder Militär noch Zivilschutz zu leisten. Ich finde das nicht fair das man jemanden bestraft obwohl man nichts dafür kann. Besteht keine möglichkeit für die letzten Jahre noch vom Wehrpflichtersatz weg zu kommen? Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Mit freundlichen Grüssen Mario Brühwiler

15.9.16

Dr. Rüegg

Besten Dank für Ihre Anfrage betreffend das Auftreten von sogenannten Alkohol-Entzugs-Anfällen.
Wie Sie schreiben, treten die meisten innerhalb der ersten 48 Stunden auf. Dennoch gibt es solche, die erst viel später auftreten. Der "späteste" Anfall in meiner Sammlung trat 17 Tage nach Entzugbeginn auf. Wenn jemand nicht ganz brüsk das Trinken einstellt, sondern in den Tagen nach dem eigentlichen Stopp doch noch 1 bis 3 Drinks zu sich nimmt, verzögert dies natürlich das Auftreten des Entzugsanfalles, ev. sogar um mehrere Tage.

14.9.16

Moderator

Mit einfachen fokalen Anfällen ohne Bewusstseinsstörung oder motorische/kognitive Behinderung ist Fahren unter bestimmten Bedingungen möglich. Während einer Absence (Vor-sich-hin-Starren ohne Reaktion auf Ansprache) kann man aber normalerweise nicht gefahrlos Auto fahren, deshalb gelten die Regeln wie bei anderen Epilepsien. Ausnahmen gibt es nur noch, wenn die Anfälle ausschliesslich nachts auftreten. Mehr dazu unter www.epi.ch/autofahren

14.9.16

NF82

Fahrausweis erlangen mit Absencenepilepsie

9.9.16

Dr. Krämer

@heber: Das ist möglich, zur genaueren Beurteilung müsste ich aber mehr wissen.
Freundliche Grüße. Dr. med. Günter Krämer

8.9.16

Moderator

Danke für die Frage! Wir fragen unsere Experten und geben schnellstmöglich Antwort...

7.9.16

heber

Zitat von swissepi.ch: "Die Zeit zwischen Beendigung eines übermässigen Trinkens von Alkohol und dem Auftreten von Anfällen liegt meist zwischen 12 und 48 Stunden, es kann aber auch schon nach sechs bis acht Stunden dazu kommen." Kann es auch sein, dass ein Anfall von einem übermässigen Trinken ausgelöst wurde, das ca. 70 Stunden vor dem Auftreten des Anfalls beendet wurde (plus je ca. 1 bis 3 alkoholische Getränke in den zwei Tagen dazwischen)?

21.6.16

Julia

Wie vieles andere ist auch individuell, wie viel Alkohol ein/e Epilepsiebetroffene/r verträgt. Ich würde empfehlen, das vorsichtig, also mit kleinen Mengen auszuprobieren. Noch vorsichtiger sollten diejenigen sein, denen der Führerausweis wichtig ist, denn ein Anfall bedeutet den Entzug der Fahrerlaubnis für mindestens drei Monate.

14.6.16

Moderator

Die zweite Operation ist meist noch aufwendiger als die erste. Oft lohnt sich dieser Aufwand, und der Patient wird mit einem zweiten Eingriff wirklich auch anfallsfrei. Vorab sind jedoch genaue Abklärungen notwendig. Das herauszuschneidende Gewebe darf nicht Teil des Sprachzentrums sein oder die im Temporallappen verlaufende Sehbahn beeinträchtigen.

13.6.16

zauberin30

Erfahrungen bei der 2. Operation am linken Temporallappen.

13.6.16

Moderator

Insgesamt ist das Thema „Epilepsie und Alkohol“ ein gutes Beispiel dafür, dass für Menschen mit einer Epilepsie dieselben Dinge gesund und ungesund sind wie für Menschen ohne Epilepsie. Manche Wirkungen und Nebenwirkungen von Antiepileptika werden durch gleichzeitiges Trinken von Alkohol verstärkt.

11.6.16

Yanneck

Muss man gut auf Alkohol achten auch wenn man schon über längere Zeit anfallslos ist?

11.5.16

Moderator

Ja, das gilt für alle, nicht nur für Menschen mit Epilepsie...

11.5.16

Luca

Während dem Autofahren kein Alkohol!

6.5.16

Moderator

Wer fotosensibel ist, sollte tatsächlich vorsichtig sein. Ansonsten gehen manche Neurologen bei solchen Themen lieber auf "Nummer Sicher". Jeder ist anders, deshalb muss jede/r Betroffene selbst herausfinden, was er/sie verträgt - damit geht allerdings ein gewisses Risiko auf (zusätzliche) Anfälle einher. Problematisch kann insbesondere ein Schlafmangel durch langes Arbeiten oder Spielen oder ein verschobener Schlafrhythmus sein.

4.5.16

Susanne

Es würde mich doch brennend interessieren, weshalb die Neurologen und Neurologie-Stationen in KH immer noch erklären, man solle PC (und Games besonders) meiden. - Wenn das der HA sagt, dann ist er entschuldigt, aber bei Neurologen?!

26.4.2016

Moderator

Wichtig ist, dass Epilepsiebetroffene niemals allein schwimmen gehen. Nach Möglichkeit ist ein/e Rettungsschwimmer/in informiert, damit er/sie im Zweifelsfall schnell reagieren kann.

24.04.2016

David

Welche Vorsichtsmassnahmen sind beim Schwimmen zu treffen?

26.04.2016

Moderator

Nein, das stimmt so pauschal nicht, auch wenn viele Ärzte das immer noch empfehlen. „Rauschtrinken“ ist für niemanden gesund und kann Anfälle auslösen. Gegen kleine Mengen Alkohol, zum Beispiel ein gelegentliches Glas Wein oder Bier, bestehen auch mit Epilepsie keine vernünftigen Einwände.

25.04.2016

Röbi

Stimmt es, dass Epilepsiebetroffene keinen Alkohol trinken dürfen?

21.04.2016

Moderator

Ja, denn Sport ist für alle Menschen gesund. Nur für Sportarten mit grossem Unfallrisiko braucht es besondere Vorsichtsmassnahmen, z.B. beim Schwimmen.

20.04.2016

Annina_S

Sollten Kinder und Jugendliche mit Epilepsie am Sportunterricht teilnehmen?

24.04.2016

Moderator

Wer ein Jahr lang keinen Anfall mehr hatte, darf in der Regel Auto fahren. Genaueres erfährt man unter www.epi.ch/autofahren.

23.04.2016

Beni88

Dürfen Menschen mit Epilepsie Auto fahren?

25.04.2016

Moderator

Moderne Bildschirme lösen sehr selten Anfälle aus, selbst flackernde Bilder machen nur bei rund 5 Prozent der Betroffenen Probleme. Diese sollten allerdings bei Computerspielen und beim Fernsehen bestimmte Vorsichtsmassnahmen einhalten. Gefährlich ist auch, wenn es zu Schlafmangel kommt.

24.04.2016

Andrin

Dürfen Epilepsiebetroffene Computerspiele spielen?

Kontakt

Schweizerische Epilepsie-Liga

Seefeldstr. 84
8008 Zürich

Telefon +41 43 488 67 77
WhatsApp / SMS: +41 76 307 01 75

E-mail info@epi.ch
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